Freitag, 17. Oktober 2008

satzbau

kleiner einblick in mein wissenschaftliches arbeiten:

the stylistic mechanism of word order in qur'anic discourse is a semantic requirement. in other words, word order is semantically motivated and there are communicative goals to be achieved out of a given marked order that involves foregrounding of a lexical item. (abdul-raof 2004:100)

Samstag, 11. Oktober 2008

es ist wieder soweit

hoş geldiniz!
15. bis 19. oktober 2008
ehrengast türkei

kleine vorschau auf das nächste jahr -- und den nächsten ehrengast: CHINA!

passend zur frankfurter buchmesse meine persönliche auswahl an (deutsch-)türkischer literatur
elif şafak: the bastard of istanbul (baba ve piç)
orhan pamuk: die weiße festung (beyaz kale); istanbul – erinnerung an eine stadt (istanbul – hatıralar ve şehir); rot ist mein name (benim adım kırmızı); schnee (kar)
akif pirinçci: Tränen sind immer das Ende; Felidae
feridun zaimoğlu: kanak sprak; koppstoff; german amok; leyla
necla kelek: die fremde braut
selim özdoğan: es ist so einsam im sattel, seit das pferd tot ist; ein gutes Leben ist die beste rache

Montag, 6. Oktober 2008

patenschaft

أهلاً و سهلاً
ich habe zwei patenkinder bekommen! semia und salaf. sie kommen aus tunesien und marokko. sie beginnen noch diesen monat ihr studium an der goethe-universität.
HERZLICH WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND!

revolution

auch so sieht revolution aus: und so der zugehörige anstifter:

gemeint ist die islamische revolution im iran 1978/79. ob all die revoluzzer von damals heute wohl noch genauso denken? denn was dem mullah-regime gelang, ist die gleichmäßige verteilung von armut im land -- hmmm... angetreten waren sie für meinungs- und pressefreiheit -- klingt retropesktiv wie blanker hohn!

quelle: spiegelonline

Donnerstag, 2. Oktober 2008

zweifel

ich sitz auf einem falschen schiff.
von allem, was wir tun und treiben,
und was wir in den blättern schreiben,
stimmt etwas nicht: wort und begriff.

der boden schwankt. wozu? wofür?
kunst. nicht kunst. lauf durch viele zimmer.
nie ist das ende da. und immer
stößt du an eine neue tür.

es gibt ja keine wiederkehr.
ich mag mich sträuben und mich bäumen,
es klingt in allen meinen träumen:
nicht mehr.

wie gut hat es die neue schicht.
sie glauben. glauben unter schmerzen.
es klingt aus allen tapfern herzen:
noch nicht.

ist es schon aus? ich warte stumm.
wer sind die, die da unten singen?
aus seiner zeit kann keiner springen.
und wie beneid ich die, die gar nicht ringen
die habens gut.
die sind schön dumm.

kurt tucholsky

Mittwoch, 1. Oktober 2008

!عيد مبارك